DenkRäume

Gute Freunde stellen gute Fragen

3 fünfzig plus

Sich Zeit nehmen für das Wechselhafte, Werdende und Ungelöste, ohne den Druck zu schnellen, vorgefertigten Antworten. Ohne die Notwendigkeit einer Antwort, die nur sich selbst im Blick hat. In einem Brief schrieb der Dichter Rainer Maria Rilke:

„Man muss Geduld haben für das Ungelöste im Herzen und lernen, die Fragen selber lieb zu haben wie verschlossene Stuben oder Bücher, die in einer sehr fremden Sprache geschrieben sind. Es handelt sich darum, alles zu leben. Wenn man die Fragen lebt, lebt man vielleicht allmählich, eines fremden Tages, ohne es zu merken, in die Antworten hinein.“

Beim Schreiben der „DenkRäume“ Texte entstanden in mir viele Fragen. Vielleicht kann die eine oder andere dazu führen, im Laufe der Zeit in die Fragen hineinzuleben.