Kloster St. Antimo

Heute finde ich in bestimmten Kirchen zu einer wohltuenden Stille in mir.
Verweilen, in einer Atmosphäre der Erhabenheit. Innehalten ohne Gebet.
In der Stille gegenwärtige Ewigkeit spüren. Erfüllt mit einem Geist der mich
ahnen läßt: es gibt etwas was größer ist als die Welt.

Sehnsucht und Hoffnung. Gestern, heute, morgen. Das Geheimnis dieser
Erfahrungen, bringt mich mit Menschen in Berührung, die vor langer Zeit
gelebt, geliebt und gehofft haben. In gedachter Sünde, Schuld und Sühne.
Sie gehören zum Leben, wie Atmen und Lachen.

Am Ende meiner Zeit gebe ich meine Sünden wieder
zurück an das Leben. Weil sie dahin gehören.
Die Ewigkeit ist ohne Sünde.
Die Unendlichkeit ohne Schuld.